kryptotrading

Krypto Derivate, Hebel, Perps – Die Grundlagen des Kryptotradings

zuletzt aktualisiert: September 5, 2022 von dedefi

In diesem Artikel betrachten wir die Grundlagen des Kryptotradings mit gehebelten Finanzprodukten wie Perpetuals und Derivaten. Klingt erstmal kompliziert, aber ist extrem spannend, weil du mit wenig Startkapital extrem hohe Gewinne erzielen kannst. 

Außerdem kannst du auch von fallenden Kursen profitieren, oder aber spannende Strategien umsetzen, bei denen du Staking-Gewinne mitnimmst, aber dich gegen Kursschwankungen mit einem sogenannten Hedge absicherst. 

Nach dem Artikel wird das ganze Thema etwas klarer sein. In der Praxis sind das alles nachher nur noch ein paar Mausklicks. 

Hinweis: Rendite kommt immer von Risiko. Das Thema Handel mit Hebel und das Meiste, was wir hier in diesem Artikel besprechen, ist sehr nervenaufreibend und riskant. Die meisten von euch sollten das einfach sein lassen. Aber es ist trotzdem spannend und gut zu wissen. Aber falls du zu den wenigen gehörst, die eine super Disziplin haben und mental fit genug sind, oder aber, du ein bisschen Glück hast, kann das hier in kurzer Zeit auch sehr viel Geld verdienen. 

Ok … fangen wir mal mit den Grundlagen an.

Der “normale” Handel mit Kryptowährungen am Spot-Markt

Beim “normalen” Handel mit Kryptowährungen kaufst du z.B. 100 GMX-Token zu einem Kurs von 40$ für insgesamt 4.000$ . Wenn der Preis dann um 10% steigt, dann sind deine Token 4.400$ wert und du hast 10% Gewinn erzielt, also 400$. 

Du kannst die GMX-Token auf vielen verschiedenen zentralen oder dezentralen Exchanges kaufen und bei dieser Form des Handelns spricht man auch vom Spot-Markt. 

Die Token gehören danach dir und du kannst damit machen was du willst. Du kannst sie staken, weiterverkaufen, zwischen verschiedenen Wallets transferieren usw. 

So weit, so einfach. Das Prinzip sollte bekannt sein. 

Spannend wird es jetzt, wenn wir uns das Thema Derivate ansehen. 

Derivate im Trading

Ein Derivat ist ein handelbares Finanzinstrument, das seinen Wert von einem oder mehreren Basiswerten ableitet. 

Basiswerte von Derivaten können beispielsweise Aktien, Rohstoffe, Währungen, Anleihen oder andere Wertpapiere sein. Auch Indizes wie der DAX oder halt die Kryptowährungen wie der Bitcoin sind als Basiswert möglich. 

Dadurch, dass ein Derivat seinen Wert vom Kurs eines Basiswertes ableitet, kannst du von der Kursentwicklung profitieren, ohne diesen jemals kaufen zu müssen. 

Derivate sind also eher wie eine Wette auf die Kursentwicklung des Basiswertes zu sehen. 

Wir könnten jetzt also beide auf die Wertentwicklung von Bitcoin wetten. In der Fachsprache der Börse nennt man das auch „Eine Position eröffnen“, wenn du ein Derivat kaufst. 

Nehmen wir dazu mal an, der aktuelle Kurs der von Bitcoin liegt bei 10.000 Euro. 

Du sagst, Bitcoin wird im Wert steigen, und ich sage, es wird fallen. Damit wir uns auch beide daran halten, schreiben wir diese Wette auf einen Zettel. 

Auf dem Zettel steht dann sowas wie „Ich zahle dir die Differenz des Bitcoinpreises zum aktuellen Marktpreis (10.000 Euro) zu einem beliebigen Zeitpunkt, wann immer einer von uns beiden die Wette einlöst“. 

Diese Wette können wir eingehen, auch ohne das einer von uns Bitcoin kaufen muss.

Wenn ich in vier Wochen dann entscheide, dass ich die Wette gerne einlösen würde, und der Bitcoin-Kurs bei 12.000 Euro liegt, erhältst du 2.000 Euro von mir. Wenn der Kurs bei 9.000 Euro liegt, erhalte ich 1.000 Euro von dir. 

Dieser Zettel ist ein Derivat, weil er die Wertentwicklung des Bitcoin abbildet.

Theoretisch könnte ich den Zettel, also unsere Wette, jetzt auch an jemand anders verkaufen. Dann wettest du mit jemand anderem, aber das ändert an deinem Gewinn ja nichts. 

Der Grund für den Verkauf könnte sein, dass ich nicht mehr daran glaube, dass ich die Wette noch Gewinne, weil der Bitcoin im Wert gestiegen ist und ich meine Verluste reduzieren will. Wenn der Kurs des Bitcoin jedoch gefallen ist, ist es wahrscheinlicher, dass ich Gewinne und ich kann den Zettel mit der Wette mit Gewinn verkaufen.

Der Preis des Zettels mit unserer Wette hängt also von der jeweiligen Wertentwicklung des Bitcoin ab und deshalb ist unser Zettel ein Derivat.

Die spannende Frage ist jetzt, warum man solche Derivate nutzen sollte? Im Wesentlichen haben sie drei interessante Eigenschaften:

  • Man kann mit ihnen die Wertentwicklung des Basiswertes handeln, ohne diesen besitzen zu müssen.
  • Man kann mit einem sogenannten Hebel handeln und so sein eingesetztes Kapital vervielfachen.
  • Man kann sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.

Die erste Eigenschaft sollte klar sein, ich kann den Zettel mit der Wette handeln und brauche dazu keinen Bitcoin. In der Praxis ist der Handel mit solchen Derivaten auch sehr einfach und heutzutage mit einigen wenigen Mausklicks möglich. 

Die anderen beiden Eigenschaften sehen wir uns jetzt im Detail an, bevor wir uns die häufigsten Derivate und deren Einsatz in der Praxis ansehen. 

Was ist ein Hebel im Trading?

Der Name leitet sich vom Hebeleffekt in der Physik ab, wo du deine eingesetzte Kraft vervielfachen kannst, wenn du einen entsprechend langen Hebel verwendest. 

Der griechische Mathematiker und Entdecker Archimedes soll dazu sinngemäß gesagt haben „Gib mir einen Punkt, wo ich sicher stehen kann, einen Hebel der lang genug ist und ich bewege die Erde mit einer Hand“. 

Ähnlich ist es mit Hebeln in der Finanzwelt. Mit wenig eingesetztem Kapital, kannst du dank eines Hebels sehr große Summen bewegen, was in der jüngeren Finanzgeschichte aber auch bereits mehrfach zu unerwünschten Ergebnissen geführt hat. 

Wir sehen uns dazu mal ein Rechenbeispiel an:

Wenn du einen Bitcoin für 10.000 Euro kaufst, dieser dann um 10% steigt und du diesen wieder verkaufst, dann hast du eine Rendite von 10% erzielt – also 1.000 Euro. 

Bei einem Hebelprodukt musst du nicht den vollen Kaufpreis des Bitcoin bezahlen, da du diesen ja gar nicht kaufst, sondern du bezahlst lediglich den Wettschein. 

Für diesen Wettschein ist eine Sicherheitsleistung zu hinterlegen, die „Margin“ genannt wird.

Bei den meisten Handelsplätzen für Derivaten auf Kryptowährungen beträgt diese zwischen 5% und 20% des Kaufpreises. 

Du musst beispielsweise für den Kauf eines Derivats auf einen Bitcoin im Wert von 10.000 Euro, nur eine Margin von 5%, also 500 Euro hinterlegen. Die 10.000 Euro geteilt durch die 500 Euro ergeben einen Hebel von 20. 

Du kannst also mit dem Hebel von 20 das 20-fache deines eingesetzten Kapitals handeln. 

In der Regel hängt die Höhe des Hebels von dem jeweiligen unterliegenden Finanzinstrument ab. Je volatiler der Basiswert ist, umso mehr Sicherheitsleistung wird benötigt und umso geringer ist der Hebel. 

Du kannst in dem Beispiel von oben, statt des Bitcoin zum Preis von 10.000 Euro das Derivat auf den Bitcoin für 500 Euro kaufen. Wenn der Bitcoin dann um 10% steigt, erzielst du wieder 1.000 Euro Gewinn. 

Der entscheidende Unterschied aber: Die Rendite auf dein eingesetztes Kapital beträgt ganze 200%. Aus deinen 500 Euro wurden 1.500 Euro und du hast deinen Einsatz verdreifacht!

Du kannst so selbst von relativ kleinen Schwankungen an den Kryptomärkten profitieren, wie sie innerhalb eines Tages auftreten und tägliche Gewinne mitnehmen.

Von steigenden und fallenden Kursen der Kryptowährungen profitieren

Die erste Möglichkeit, von Derivaten zu profitieren, ist darauf zu spekulieren, dass deren Kurs steigen wird. In der Fachsprache spricht man hierbei von der “Long-Position”, „long gehen“ oder auch „Call“. 

Du kaufst also ein Derivat günstig ein, um es zu einem späteren Zeitpunkt teurer zu verkaufen. Dein Gewinn ist die Differenz aus Ver- und Ankaufspreis.

Das ist wieder relativ einfach, aber wir sehen uns dazu nochmal ein Beispiel an:

Nehmen wir als einfaches Beispiel wieder den Bitcoin, dessen Kurs bei 10.000 Euro liegt. Du kaufst ein Derivat auf den Bitcoin mit einem Hebel von 10 und musst dafür eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro hinterlegen. 

Der Kurs des Bitcoin steigt anschließend auf 12.000 Euro und du hast 2.000 Euro Gewinn. Davon gehen dann ggf. noch Gebühren ab, aber das vernachlässigen wir in diesem Beispiel. 

Jetzt kommen wir dazu, wie du auch von fallenden Kursen profitieren kannst. Besonders in Bärenmärkten, oder bei schlechten Nachrichten wie drohenden Regulierungen, Verboten, etc. ist das immer mal wieder sehr spannend. 

„Short gehen“ ist in der Börsensprache der Fachbegriff dafür, dass du profitierst, wenn der Kurs fällt. Alternativ werden dafür auch die Begriffe “Short-Position”, „short gehen“ oder „Put“ verwendet. 

Dieses Konzept ist für die meisten Einsteiger neu und gar nicht so einfach zu verstehen. 

Eine Short-Position ist genau das Gegenteil einer Long-Position. Du verkaufst einen Bitcoin, bevor du ihn überhaupt gekauft hast.

Dein Gewinn ist also wieder die Differenz aus dem Verkaufspreis und dem Ankaufspreis, nur dass du diesmal erst verkaufst und später kaufst.

Doch wie kannst du etwas verkaufen, was du gar nicht besitzt?

Wenn du jetzt short gehst, also auf einen fallenden Kurs spekulierst, leihst du dir einen Bitcoin aus und verkaufst diesen. 

Dann hast du einen Bitcoin Schulden und die Einnahmen aus dem Verkauf des Bitcoin.

Später dann, wenn der Kurs des Bitcoin gefallen ist, kaufst du den Bitcoin günstiger und gibst ihn zurück. 

Die Preisdifferenz von dem Zeitpunkt, wo du den Bitcoin geliehen und verkauft hast, bis zu dem Zeitpunkt, an dem du den Bitcoin gekauft hast, ist dein Gewinn.

Betrachten wir das Ganze nochmal an einem konkreten Rechenbeispiel: 

Als Erstes leihst du dir einen Bitcoin, wenn dieser 10.000 Euro kostet, und verkaufst diesen. Das geht bei den meisten Anbietern ganz einfach mit einem Mausklick und du siehst gar nicht, was da im Hintergrund alles passiert. 

Jetzt schuldest du deinem Anbieter den Bitcoin und hast dafür aber 10.000 Euro. 

Der Anbieter nimmt für diese Dienstleistung eine Gebühr, eine Art Zinsen für den geliehenen Betrag. Diese Gebühren sind gering und vernachlässigen wir in dieser vereinfachten Rechnung erstmal. 

Im nächsten Schritt wartest du, bis der Kurs des Bitcoin fällt. Nehmen wir an, die Wallet von Satoshi Nakamoto bewegt sich und durch die entstehende Unsicherheit am Markt, halbiert sich der Bitcoin-Kurs.  

Erst jetzt kaufst du den Bitcoin für diesen Preis von 5.000 Euro und gibst diesen dem Anbieter zurück. 

Dann bleiben von deinen 10.000 Euro, die du durch den Verkauf des geliehenen Bitcoin erhalten hast, noch 5.000 Euro Gewinn für dich übrig und deine Schulden beim Anbieter sind beglichen, da du den Bitcoin ja zurückgegeben hast. 

Du hast also durch den fallenden Bitcoinkurs 5.000 Euro Gewinn erzielt. 

Betrachten wir aber nochmal kurz die Situation, die auch auftreten kann, dass der Kurs entgegen deiner Erwartung steigt. 

 Der Bitcoin steigt jetzt plötzlich auf 15.000 Euro. 

Dann musst du diesen trotzdem deinem Anbieter zurückgeben und ihn auch für den höheren Preis kaufen. 

Du kaufst also den Bitcoin für 15.000 Euro, begleichst deine Schulden bei dem Anbieter und hast einen Verlust von 5.000 Euro erzielt. 

Hier liegt auch die große Gefahr, von Short-Positionen. Da der Kurs des Bitcoin theoretisch immer weiter steigen kann, sind die möglichen Verluste nicht begrenzt.

Bei einer Long-Position, bei der der Wert des Bitcoin maximal auf 0 Euro fallen kann, sind auch deine Verluste begrenzt. Du kaufst für 10.000, der Kurs fällt auf 0, die 10.000 sind weg. Dies ist ein in der Praxis sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich.

Bei einer Short-Position aber kann der Kurs des Bitcoin um 100, um 1.000 oder auch um 10.000 Euro steigen. Du bist dann trotzdem gezwungen, deine Position auszugleichen und den Bitcoin zu kaufen – egal zu welchem Preis.

Hinweis: In der Praxis nachher sind deine Verluste immer begrenzt, durch verschiedene Schutzmaßnahmen. Du kannst beim Kryptotrading niemals mehr verlieren, als dein eingesetztes Startkapital. 

Perpetuals (Perp) – Trading ohne Laufzeitbeschränkung

Ok, jetzt wo du weißt, was ein Derivat und ein Hebel ist und dass du damit sowohl von steigenden als auch fallenden Kursen profitieren kannst, sehen wir uns das Kryptotrading mal in der Praxis an. 

Es gibt diverse Derivate wie Optionen oder Futures, aber das für Einsteiger interessanteste und meistgenutzte sind sogenannte Perpetuals oder in Kurzform häufig auch Perp genannt. 

Mit diesen kannst du gehebelt von steigenden und fallenden Kursen von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und co. profitieren.

Das Gute daran ist, dass sie ohne Laufzeitbeschränkung sind. Du kannst also heute einen Trade eröffnen und beliebig lange laufen lassen. Du kannst mit Perps auch rund um die Uhr handeln, da die Kryptomärkte keine klassischen Öffnungszeiten wie die Börsen haben. 

Für das Eröffnen und Schließen von Positionen zahlst du in der Regel eine geringe Gebühr und für das Halten von Positionen fallen sogenannte Funding-Rates an. 

Die kannst du dir wie eine Art Zinsen vorstellen und mit Hilfe der Funding-Rates wird der Preis angepasst. 

Wenn ein Großteil des Marktes long positioniert ist, erhältst du eine positive Funding-Rate, dafür, dass du Short positioniert bist. Umgedreht, wenn alle auf fallende Kurse wetten, erhältst du praktisch Zinsen dafür, dass du auf steigende Kurse wettest. 

Die Details dazu sind an dieser Stelle erstmal nicht so wichtig. Wichtig ist, wo du diese Perps handeln kannst. 

Einerseits auf zentralen Exchanges wie beispielsweise FTX oder Binance und andererseits auf dezentralen Exchanges wie DYDX oder GMX. 

Im Buch und in weiterführenden Artikeln werden wir die dezentralen Varianten nochmal genauer betrachten und wie diese funktionieren. 

In der Praxis kannst du jedoch einfach auf den Kaufen- oder Verkaufen-Button klicken und schon kannst du mit den Perps handeln. 

Wo können Perps gehandelt werden?

Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst dich entweder für eine zentrale Exchange entscheiden oder aber die dezentralen Varianten, wo du dich nur mit deiner Wallet authentifizieren musst und dann völlig anonym traden kannst. 

Die bekanntesten zentralen Trading-Plattformen sind: 

  • Binance
  • FTX
  • ByBit

Die aktuell interessantesten und größten dezentralen Tradingplattformen sind: 

  • DYDX
  • GMX
  • perp.com

Für viele Einsteiger ist es zunächst einfacher, mit den zentralen Tradingplattformen zu starten, aber das ist nicht wirklich Inhalt dieser Seite. Wir bevorzugen daher die dezentralen Varianten und unser Favorit hier ist aktuell DYDX, wozu du hier auf der Seite auch nochmal einen ausführlichen Artikel findest. 

Strategien für das Kryptotrading

Dieser Artikel soll eher einen groben Überblick über die wichtigsten Begriffe geben, deshalb werden wir hier keine ausführlichen Strategien besprechen. 

Aber grundsätzlich gibt es beim Kryptotrading drei Ansätze, die von vielen Tradern umgesetzt werden: 

  1. Fundamentalanalyse: Dazu recherchierst du das Team, die Tokenomics, den Usecase, die Konkurrenz, etc. von einem Token und wenn du der Meinung bist, dass der Kurs steigt bzw. fällt, eröffnest du einfach eine dementsprechende Position, bei der du auf einen fallenden oder einen steigenden Kurs setzt. Verfolg für fundamentale Informationen einfach ein bisschen diese Seite und den Newsletter. Gute Informationsquellen sind außerdem Twitter und die jeweiligen Discord-Channel der Projekte. 
  2. Chartanalyse: Die Grundidee hier ist, dass alle öffentlich verfügbaren Informationen bereits im Chart enthalten sind. Deshalb guckst du hier mit verschiedenen Indikatoren und grafischen Hilfsmitteln wie Widerstands- und Unterstützungslinien darauf, wohin der Kurs sich als nächstes entwickeln könnte. Dieses technische Trading ist nur für den wirklich sehr kurzfristigen Handel geeignet, wo du die Positionen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder verkaufst. 
  3. Hedging: Das Stichwort hier sind beispielsweise deltaneutrale Markt-Strategien. Stell dir dazu mal vor, du erhältst für das Staking eines Token 30% APR – also Zinsen pro Jahr. Dann besteht das Risiko in starken Kursschwankungen und um das auszugleichen, eröffnest du gleichzeitig eine Short-Position und wettest auf fallende Kurse. Wenn du das richtig ausbalancierst, hast du die 30% ganz ohne das Risiko der Kursschwankungen, weil der Trade immer dann profitiert, wenn deine Token aus dem Staking Verluste erzielen. Im Kurs werden wir solche Strategien etwas ausführlicher behandeln. 

Das ist alles recht ähnlich zu der klassischen Aktienanalyse, nur dass die Kurse von Kryptowährungen viel größeren Schwankungen unterliegen. 

Aber du kannst auf Webseiten wie daytradingakademie.de die Grundlagen zu den Trading-Strategien ausführlich lesen. 

Fazit zum Kryptotrading

Wir behandeln auf dieser Seite eher langfristige Strategien und die Technologie dahinter. Kurzfristige Preisschwankungen interessieren uns dabei recht wenig. 

Aber: Die Themen Derivate, Perpetuals und Decentralized Trading / Kryptotrading ist groß und wird in den kommenden Jahren vermutlich noch viel größer. 

Derivate in verschiedenen Formen haben ein Vielfaches des Handelsvolumens des Spot-Marktes und deshalb gibt es hier extrem viele spannende Projekte mit viel Potential. 

Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, dass du die Begriffe Derivat, Hebel und Perpetual verstehst und weißt, dass man sowohl von steigenden als auch von fallenden Kryptokursen profitieren kann. 

Du kannst auch, ganz ohne selbst zu traden, ein passives Einkommen auf diesen Plattformen aufbauen. Lies dazu einfach mal unsere Artikel zu GMX oder DYDX. 

Scroll to Top